DEPARTURE?AUF?BRUCH

KÜNSTLERISCHER AUSTAUSCH ZU & TROTZ CORONA

Die weltweite Corona-Pandemie macht uns zu Zeugen eines Ereignisses von historischen Ausmaßen, das uns vor große Herausforderungen stellt, aber auch Chancen beinhaltet.

Die weltweite Corona-Pandemie macht uns zu Zeugen eines Ereignisses von historischen Ausmaßen, das uns vor große Herausforderungen stellt, aber auch Chancen beinhaltet.

Die Pandemie betrifft die ganze Welt und doch: Ein jeder macht sich in erster Linie um seine engsten Mitmenschen Sorgen. Wir schauen auf uns selbst und beklagen unsere Verluste, unsere Einschränkungen. Zweifel und Ängste begleiten unseren Alltag. Doch der europäische Blick reicht selten über den eigenen Bauchnabel hinaus. Dorthin, wo die Pandemie viel größere Schäden hinterlassen wird als in der Festung Europa. Dorthin, wo es weder finanzielle Rettungsschirme für Künstler*innen, Unternehmer*innen oder ganze Industriezweige gibt.

Das Projekt „DEPARTURE? AUF?BRUCH" beinhaltete die Recherche sowie die Erarbeitung künstlerischer Interaktionen zwischen Theatermacher*innen in Deutschland, Kamerun, Tansania, Südafrika, Mosambik und Simbabwe. Die Ergebnisse dieser Recherche sowie der künstlerischen Interaktionen sehen Sie hier. 

Die Projektpartner arbeiten in normalen Zeiten mit den Mitteln des Theaters. Aufgrund der Pandemie mussten sie nun andere Wege der künstlerischen Auseinandersetzung suchen und Experimente wagen, die dem Motto folgten „Wenn das Publikum nicht ins Theater kommen kann, muss das Theater zum Publikum kommen."

Mit professionellen Autor*innen, Musiker*innen, Darsteller*innen und Filmteams in Kamerun, Tansania, Südafrika, Simbabwe, Mosambik und Deutschland suchten wir nach neuen Formaten für eine Zusammenarbeit. So erschufen wir an den unterschiedlichen Orten künstlerische Produktionen, die Märchen, Mythen oder Sagen zum Anlass nahmen, um sie filmisch zusammen zu führen. 

In Afrika entstand ein Kurzfilm nach Credo Mutwas "The first people". Die deutschen Partner erarbeiteten einen Kurzfilm nach dem Märchen "Das eigensinnige Kind" der Gebrüder Grimm. 

Sobald Live-Formate vor Publikum wieder möglich sind, soll eine Lecture-Performance das Projekt vorstellen, über die Corona-Situation bei allen Partnern berichten und die künstlerischen Ergebnisse präsentieren.

Premiere der Lecture Performance war am 17.4.21 im Stadttheater Greifswald, am 18.4.21 im Stadttheater Stralsund und am 20.4.21 im Stadttheater in Putbus geplant, wurde aber wegen der aktuellen dritten Covid 19 Welle auf unbestimmte Zeit verschoben.

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OHNE EINANDER von S.Löschner und J.V.Neumann

Ohne einander. Ohne einander. Ohne einander,

ohne Berührung, ohne Kontakt,

Leiden ohne einander, Trauer ohne einander, Lieben ohne einander

Ohne einander

Theater ohne einander,

Austausch ohne einander

Begegnung ohne einander

 

ich bin allein, wir sind allein, die Menschheit ist allein,

6 Milliarden Menschen - Ohne einander

Die Möglichkeit einer Insel - jeder eine Monade, ein isoliertes Ich, ein Klon seines ehemaligen Original-Ichs

ohne einander

wie lange werden wir noch das

ohne einander

vermissen?


 

Paulina Chiziane aus Mosambike schrieb in einen öffentlichen Brief:

Als die Coronavirus-Krise begann, lachte ich über Pita, als er behauptete, dass Gott wegen ihrer schlechten HERRSCHAFT zornig auf die Menschheit sei und dass er genau aus diesem Grund die Welt umdrehen würde; In der neuen Welt würden die Tiere die Regierenden des Planeten Erde sein. Seiner Meinung nach wird es keine Apokalypse, keinen Vulkan AUSBRUCH, keine Flut geben, aber es wird sich alles umkehren! … Pita hat mir dieses in den Kopf tätowiert: Der Tod der Natur ist der Tod des Menschen!

 

 

STILL I RISE by Maya Angelou

in einer Übertragung von Sascha Löschner

Ich stehe auf

Dreh die Geschichte! Lüg! Und fälsche ihren Lauf! Tritt mich in Staub!

Ich stehe wieder auf.

Ich steh für Frechheit? Das ist deine Qual?

Ich bin ein Ölprinz! Leuchtendes Fanal.

Wie Mond und Sonne Hoffnung obenauf

So sicher wie die Flut: Ich stehe wieder auf.

Du willst mich brechen? Kopf und Blick nach unten - die Schultern auch

Und Tränen dran gebunden?

Verletzt mein Stolz Dich? Nimm es nicht so schwer.

Denn ich bin reich

Als wär ich sonstewer!



Erschieß mich! Erschlag mich mit dem Knauf! Tränk meine Luft mit Hass! Ich stehe wieder auf.

Ich mach Dich geil.

Das überrascht Dich sehr.

Mein Schoß ist fruchtbar noch

Und deiner nicht mehr sehr.

Über Deine Schande Erhebe ich mich

Aus meinem Schmerz Stehe ich auf

Ich bin der schwarze Ozean Und trage die Flut

Aus Angst und Terror Erhebe ich mich

In einen klaren Tag Erhebe ich mich

mit Traum und Hoffnung aller Sklaven - meiner Ahnen.

Ich erhebe mich

Ich erhebe mich

Ich erhebe mich

 

David Mwambari schrieb im Guardian: 

“Als afrikanische Länder begannen, Flüge aus ehemaligen Kolonialländern zu streichen und ihre Bürger unter Quarantäne zu stellen, brach der Mythos von der Unbesiegbarkeit des Westens zusammen … (Mwambari is a postdoctoral research fellow at the Department of Conflict and Development Studies at Ghent University)

 


Zitate der Künstler*innen

In einer Krise gibt es keine Chance. Das ist nur eine kapitalistische Idee, die uns als eine Möglichkeit verkauft wurde, uns „anzupassen“ und zu fügen, anstatt über neue Lebensweisen nachzudenken. Wir könnten (wenn wir wollten) eine ganz neue Welt entwerfen… aber wir sind auf diese Idee der Chance in der Krise fixiert. Dies ist eine tödliche Krankheit. Menschen sterben. Die Pharmakonzerne sind mehr daran interessiert, Geld zu verdienen, als Leben zu retten. Wo liegt da die Chance? Ich hoffe, dass die privilegierten Klassen und Länder ihre Lebensweise neu überdenken. ELINA N’ZUALO (Maputo / Mocambique)

Wir werden gelernt haben, mehr Wert darauf zu legen unsere Eltern zu respektieren, unsere Freunde zu schätzen, der Familie mehr Aufmerksamkeit zu schenken, mehr und mehr in der Familie zu bleiben. NELSON FAQUIR (Mocambique)

„Bitte bleiben Sie zu Hause!“, „Kommen Sie anderen Menschen nicht zu nahe!“… diese Slogans werden das menschliche Verhalten verändern. Wenn man sieht, wie viele Menschen in Frankreich, den USA und Italien sterben, zeigt das den Afrikanern, dass der Weiße Mann ihnen trotz all seiner Technologie nicht überlegen ist. JUVENIL ASSOMO (Kamerun)

Meine größte Angst ist es, zu sterben in einer Situation, in der die Menschen nicht in der Lage sind, um mich zu trauern und mich zu begraben. VICENCIA SHULE (Tansania)

Die Pandemie hat gezeigt: die Menschheit kann entschlossen und gemeinschaftlich handeln – wenn das Leben von Menschen bedroht ist. Diese Erfahrung muss nun auf den Klimawandel angewandt werden! Sascha Löschner (Deutschland)

 

Die Künstler 

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Kamerun: Landry Nguetsa ist ein junger kamerunischer Künstler, Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur, der an der Universität von Yaoundé sein Studium der darstellenden Künste und der Filmkunst abgeschlossen hat. Er hat sowohl in Kamerun als auch international an Schreib- und Schauspielworkshops teilgenommen und diese geleitet. Er ist Autor mehrerer Theaterstücke und Performances, Hauptdarsteller in der Fernsehserie "Remember" und Gewinner mehrerer Preise. Er assistierte großen Namen des Theaters wie Dieudonné Niangouna am Berliner Ensemble (Deutschland). Landry Nguetsa traf 2019 Jens Vilela Neumann für das Projekt "PAST / PRESENT / FUTURE KAMERUN", eine deutsch-kamerunische Zusammenarbeit mit Künstlern aus Yaoundé und Berlin. Sein Team für dieses Projekt: Essako Paulin, Irène Nke, Juvenil Assomo, Fonjang Mekano, Frank Fopa, Ayrich Sefo, Mbongue Joseph, Sandy Mey, Opodo Ewodo, Frida Abena, Claire Soga, Leroy Enandjoun, Eustache Ngah

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Tansania: Vicensia Shule ist eine unabhängige Theater-, Film- und Fernseh-Produzentin, die seit über 15 Jahren weltweit tätig ist. Sie ist Professorin an der Nelson Mandela African Institution of Science and Technology für Kreativität und Innovation und ein leitendes Mitglied der Universität von Daressalam, die sich mit Theater und Film beschäftigt. In den letzten fünf Jahren hat sie mehr als 300 Hörspiel-Episoden, Theaterstücke, Spielfilme, Kurzfilme, Dokumentarfilme und Fernsehwerbung produziert. Sie hat verschiedene Recherchen durchgeführt, Berichte verfasst und über 20 wissenschaftliche Publikationen in den Bereichen Kunst und Kultur sowie politische Ökonomie der Kreativwirtschaft in Tansania und Afrika verfasst. Ihr Team für dieses Projekt: Wenceslous Mashingo, Eva Nyambe, Peter Charles Gwivaha, Anastasia osward, Gerald Mushi

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Südafrika: Thandi Sebe ist eine freischaffende Schriftstellerin, Regisseurin und Schauspielerin aus Südafrika. Die 28-jährige Deutsch-Südafrikanerin ist in Kapstadt aufgewachsen. Im Jahr 2014 schrieb sie das Theaterstück "Mostly Waiting" und produzierte dazu eine dokumentarische Arbeit. Sowohl das Theaterstück als auch die Dokumentation wurden in Kapstadt inszeniert/aufgeführt und von der Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert. In Zusammenarbeit mit Amina Eisner schrieb Thandi Sebe "Jung, begabt und Schwarz" (jung, giftig und schwarz), welches 2015 im Ballhaus Naunynstraße uraufgeführt wurde.  Anfang 2016 spielte sie ihre erste filmische Hauptrolle in der amerikanischen Produktion "Empire of the Sharks". PG und Thandi Sebe arbeiten seit Anfang 2020 gemeinsam an der Produktion "Pandora - die Rückkehr des Kulturerbes". Ihr Team für dieses Projekt: Tshamano Sebe und Naima Sebe

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Mosambik: Eliana N ́Zualosieht sich selbst als Geschichtenerzählerin. In ihrem Blog "Escreve Eliana, Escreve" (schreib, Eliana, schreib) und dem Podcast "O Nome Disso É Á África" (Der Name ist Afrika) setzt sie sich mit Feminismus, Afrika, Geschichte und Politik auseinander. Sie ist Gründerin und Mitglied des Kollektivs "Mata-bicho Feminista" (Feministisches Frühstück), das sich zum Ziel gesetzt hat, einen Raum für die Debatte und Neuerfindung des Feminismus in Mosambik zu schaffen. Im Jahr 2017 war sie Referentin bei TEDxMaputo und 2018 Moderatorin der künstlerischen Residenz Colab Now Now, die im Rahmen des Maputo Fast Forward Festival in Maputo stattfand. Ihr Team für dieses Projekt: Matateu Ubisse, Denilson Pombo, Jorge Pacule, Yuck Miranda, Silvana Pombal, Edson Artur

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Simbabwe: Michael Kudakwashe oder Michael K, wie er Zuhause genannt wird, ist ein Theater-, Film- und Fernsehschauspieler, Sprecher und gefeierter Komiker sowie Karikaturist. Michael Kudakwashe ist Träger des National Arts and Merit Award (NAMA) und verfügt über eine Erfahrung von weit über eineinhalb Jahrzehnten. Zu seinen Werken gehören u.a. "Harvest of Thorns,’ ‘When Angels Weep,’ ‘Roki and Maneta encounter,’ ‘Burn Mukwerekwere Burn,’ ‘Great Escape,’ ‘The Island,’ ‘Zambezi News,’ ‘Tanyaradzwa’ and ´Water Games´. Erste Zusammenarbeit mit PG in "Water Games", der Adaption von Ibsens "Volksfeind", es folgte eine Deutschlandtournee wo er auch in Greifswald zu sehen war und eine Einladung zum Ibsen-Festival in Oslo. Sein Team für dieses Projekt: Nothando, Marlon, Kai, Haily 

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Jens Vilela Neumann führt die zahlreichen Projektpartner und künstlerischen Ergebnisse zusammen und koordiniert sie. Er ist ein Theatermacher, der mit verschiedenen Partnern (inter-) national als Regisseur, Autor oder Schauspieler zusammenarbeitet. PG gastierte mit ihrer simbabwischen Produktion "Water Games" vor drei Jahren im Theater Vorpommern. Die Show war ein Erfolg und seitdem gibt es einen ständigen Austausch darüber, wie die Zusammenarbeit mit dem Team aus Simbabwe weitergehen könnte. Im Zuge der Corona-Krise nahm der Chefdramaturg des Theaters Vorpommern Sascha Löschner Kontakt zu PG auf. Gemeinsam mit ihm wurde die Idee zu AUFBRUCH entwickelt.

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S. Löschner

Theater Vorpommern: Dr. Sascha Löschner ist Dramaturg, Dozent, Autor und Regisseur. Er arbeitet seit 2012 als Chefdramaturg am Theater Vorpommern. Er schreibt Kinderstücke, dramatisiert Romane für die Bühne (H.G.Wells „Der Besuch; Dirk Kurbjuweit „Angst“) und schreibt Artikel für Zeitschriften und Periodika. Zum Beginn des Sommersemesters 2021 wechselt Sascha Löschner als Leiter der Studiobühne an die Universität Paderborn. Gemeinsam mit Jens Vilela Neumann entwickelte er die Idee zu AUFBRUCH.

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Kamerun: Juvenil Assomo ist ein kamerunischer Künstler auf dem Gebiet des Theaters. Im Jahr 2014 hat er einen M.A. an der Universität von Yaoundé 1 gemacht. Während seines Postgraduiertenstudiums hat Assomo zahlreiche Stücke geschrieben und in verschiedenen Theateraufführungen mitgewirkt. Er ist Preisträger des Goethe Institutes Kamerun découverte in littérature im Jahr 2018, sowie des Visa pour la création des Institut Français in Paris im Jahr 2020.

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Theater Vorpommern: Sebastian Undisz wurde in Leipzig geboren. Nach seinem Musikstudium (Komposition/Klavier) in Dresden arbeitete er an über 40 Theatern im In- und Ausland als musikalischer Leiter und Komponist für Schauspielproduktionen. Darüberhinaus komponierte er Musicals und Kammermusik, sowie experimentelle Musikinstrumente (Waterphone, Microphonic Soundbox, Marimbula). Er schreckt auch nicht davor zurück, Gesetzestexte und Hausordnungen für einen Chor zu vertonen (Ode an die Ordnung 2018).

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Oliver Lisewski sw web groß

Theater Vorpommern: Oliver Lisewski wurde 1972 in Berlin geboren. Er studierte Theaterwissenschaft, Kulturelle Kommunikation und Neuere und Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität. Er arbeitete zunächst als Regieassistent in Berlin, Weimar und Halle sowie als freier Mitarbeiter im Bereich Stagemanagement bei der Agentur BRIX in Berlin. Feste Engagements führten ihn an das Thalia Theater Halle, das Volkstheater Rostock und das Theater Magdeburg. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Oliver Lisewski Schauspieldramaturg am Theater Vorpommern.

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Mosambike: Nelson Lázaro Mabuie ist Schauspieler und Leiter der Theatergruppe "Luarte". Zudem ist er Filmemacher und Redakteur. Mit PG spielte er für David Craigs "King of the basement" im Teatro Avenida/Maputo die Hauptrolle, ebenfalls spielte er im Teatro Avenida unter der Regie von J.V.Neumann die Tragikomödie "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt. In "Identity a bloody romance" war er als Hauptdarsteller mit J.V.Neumann gemeinsam auf der Bühne zu sehen.  

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Simbabwe: Tichaona Mutore
Der für die National Arts and Merit Awards nominierte beste Schauspieler 2014 in der Produktion "Maids", Tichaona begann im Jahr 2000 mit der Schauspielerei und hat nie zurückgeblickt. Er hat in Theater-, Radio- und TV-Produktionen mitgespielt. Einige seiner Arbeiten umfassen "Verse", "Silent Words", "Suburb D", "On the Money" und andere.
Erste Zusammenarbeit mit PG in "Water Games", es folgte eine Deutschlandtournee wo er auch in Greifswald zu sehen war und eine Einladung zum Ibsen-Festival in Oslo. 

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Aus dem Gruppenchat:

Vincencia 28.1.21: Sorry we are having a very bad corona wave in Tanzania at the moment and people are dying. The president is still denying...

 
Nelson Faquir (Mosambik) 4.2.21: Guys ... Everything is little care. My niece tested positive ... Yesterday she was at her friend's party (lobolo) ... Today she had results ... The point is that she had a test last week and as she has no symptoms she was not aware. Now everyone in Mafalala my family must take the test. I was with her, at my mom's, the next day my mom was sick and I took her to the hospital, my mom said she was positive, I did the test and in 48 hours my test came out and it's negative. Even so, in this period I preferred to stay QUARANTINE. Just to have an idea ... The drugs cost my mother more than 10 thousand meticais … Aren't these drugs supposed to be accessible to everyone? Is it a virus? Families who are unemployed with low incomes are going to get out of this problem. In addition to medicines, they have food. How to solve this if the policies of this country do not support anything!


Elina N’Zualo (Mosambik) 3.2.2021: Here in Maputo the numbers are getting scarier everyday. A lot of people, including medical professionals, are dying. It is out of control... we don’t have lockdown because it’s just not possible with our economy and the type of leadership we currently have. We have some restrictions (schools are closed except for exams, no access to the beach, no gyms, no cultural activities, no gatherings with >50people) But other than that we haven’t received any type of incentive/ financial support from the State and little has changed. It’s so surreal to think we’ve had a whole year and our government did little to prepare for this 😣😔

Thandi Sebe 3.2.21: Hi everyone! First of all: Strength to you all, sorry about this ongoing catastrophe. South Africa has just reopened beaches and liquor stores today, after we have seen a slight decline in cases. But our numbers are still very high, and hospitals are pretty much overwhelmed with patients. Also no financial support, a ton of stolen money by officials, businesses going under, people losing jobs and homes. We’ve had no cultural activities for a year now but our minister of arts and culture claims theatres are thriving 😅😅 (since a shit storm erupted because a number of artists passed from covid and theatres closed down, artists going hungry with no financial support etc, he deleted his insensitive tweet claiming this greatness in the arts sector).

Vincencia (Tanzania) 5.2.21:  Imagine 've just lost two friends today of Corona whom we have projects together. One is a medical doctor and another one is acting director of Heritage. 


Vincencia 11.2.21: Hello. Things are not anyhow better, they are turning to worse. Testing is 100 $ which many can't afford. Facilities are not there because many ICU are full, do dying is the option left for many, in countless numbers. No revolts, people are worried because the dictator is suppressing everything, 6th year now. Many have died, lost their jobs, jailed, business closed so corona is adding more salt to the open wound. Please if you are on Twitter follow these people they write in English and post images:  Maria Sarungi Tsehai @MariaSTsehai Kigogo @kigogo2014 Tundu Antiphas Lissu @TunduALissu Chambi Chachage (CC) @Udadisi fatma karume aka Shangazi @fatma_karume because that is the only place where people are posting openly and in English.

 

Mir freundlicher Unterstützung vom

 

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