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NEUE INSZENIERUNG VON DEM ENSEMBLE DER ZERSTREUTEN:

ZUM GUTEN MENSCHEN

PREMIERE 19.02.2021, WEITERE AUFFÜHRUNGEN FOLGEN AM 20.02. 21.02. 27. 02. + 28.02.2021 IM SCHLOSSPLATZTHEATER KÖPENICK

Der Rassismus frisst sich durch Deutschland. Mit dem Angriff auf die politische Korrektheit geht die Behauptung einher, dass die gegenwärtige Bundesrepublik in Wirklichkeit eine Meinungsdiktatur ist. Demokratieverachtung und politische Destabilisierung sind die Folgen, wenn die Sprache nicht mehr korrekt ist, die freie Presse als „Lügenpresse“ bezeichnet wird, die Bundeskanzlerin als „Volksverräterin“. Wörter sind das Besteck des Denkens! Die Frage ist also, worüber spricht die Gesellschaft? Wer spricht? Wer darf worüber sprechen? Dürfen nur Migranten über Migration sprechen? Darf nur ein Afrikaner über die Kolonialismus reden? Nur ein Transsexueller über die Genderthematik? Sprache ist performativ und beschreibt somit nicht nur die Welt, sondern konstruiert sie, weil sie die Wahrnehmung der Wirklichkeit strukturiert. Wir haben eine Textfassung erarbeitet, die auch auf Autobiographischem beruht und diese humorvoll aber konfrontierend inszeniert. Wir zeigen Ihnen eine Abrechnung mit dem eigenen versteckten Rassismus, der sich als politisch korrektes Selbstverständnis tarnt. Wir zeigen Ihnen ein Reinigungsritual!

 

„AUFBRUCH -  künstlerischer Austausch zu und trotzt Corona“


Das Projekt „AUFBRUCH/DEPARTURE" beinhaltet die Recherche sowie die Erarbeitung künstlerischer Interaktionen zwischen Künstler*innen in Deutschland, Kamerun, Tansania, Südafrika, Mosambik und Simbabwe. Die Ergebnisse dieser Recherche, sowie der künstlerischen Interaktionen werden in einer Lecture Performance in den Stadttheatern in Greifswald, Putbus und Stralsund präsentiert. Der Videomitschnitt wird übersetzt in die jeweilige Landessprache der Partnerländer sowie auch über die sozialen Netzwerke und Webseiten der beteiligten Künstler*innen, der Goethe Institute bzw. Zentren und Deutschen Botschaften der beteiligten Partnerländer veröffentlicht. 

Wir fragen uns; Wie geht es unseren Partnern in Kamerun, Tansania, Südafrika, Simbabwe und Mosambik in dieser Zeit? Wie gehen sie kreativ mit dieser Krise um? Wo gibt es Unterschiede, wo sind die Gemeinsamkeiten? Was wird übrig bleiben, wenn die Pandemie bezwungen ist? Nutzen wir die Chancen, welche die Krise mit sich bringt für unsere Zukunft? Wie soll diese aussehen? Wie kann das wirtschaftliche Ungleichgewicht zwischen Nord und Süd verringert werden? Können wir dauerhaft etwas Neues kreieren und in unser Leben integrieren? Was wird aus den Ärmsten der Gesellschaft, werden die Lehren aus der Pandemie zu einem solidarischen Handeln führen?

PREMIERE DER LECTURE PERFORMANCE MÄRZ 2021 STADTTHEATER GREIFSWALD