ENSEMBLE DER ZERTREUTEN

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Sind Sie anpassungsfähig, belastbar, aufmerksam, tüchtig und gescheit? Sind sie eher der verletzliche Typ, der Probleme verdrängt oder vermeiden Sie Konfrontationen ganz und gar? Wie achten Sie auf Ihre psychische Gesundheit?

Auf humorvolle und dramatische Weise widmet sich das „Ensemble der Zerstreuten“ der Frage, warum manche Menschen widerstandsfähiger sind als andere und welches Geheimnis hinter einem gesunden Selbstvertrauen steckt. Eine universelle Lösung gibt es nicht, dafür aber verschiedene Perspektiven aus unterschiedlichen Kulturen. Die gemeinsame Suche nach „dem Schlüssel zur Widerstandsfähigkeit“ wird von Livemusik begleitet. 

BUCHEN SIE UNS!

Das P.G. “Ensemble der Zerstreuten“ sind: Habibullah Bigzada, Franziska Kohlhoff, Sarah König, Diana Londono, Claudia Pomares, Houssam Safari, Christine Wünsch und Jens Vilela Neumann (Regie & Text).

Bühne und Kostüm: Nicole Timm

Technische Betreuung: Susi Wolff

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Hosam Safari ist 2015 aus Syrien nach Berlin geflohen. In Syrien ist er ein beliebter Comedian. Er genießt es vor Publikum mit anderen Menschen zu interagieren und in unterschiedliche Gefühlswelten einzutauchen. Resilenz? „Lachen ist die beste Medizin. Wer nicht lacht, hat schon verloren!“

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Franziska Kohlhoff ist gebürtige Berlinerin und hat über die Musik zum Theater gefunden. Sie ist selbst noch ganz überrascht, wie viel Spaß es ihr macht, sich in neue, von ihrer Lebenswelt ferne Situationen hineinzuversetzen. Resilenz? „Mein Vorsatz: Nur nicht verdrängen! Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Und irgendwann nerven dann die alten, ungelösten Probleme doch wieder rum!“

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Diana Londono liebt das Theaterspielen, weil es den Alltag bunter macht und sie gemeinsam mit anderen Menschen etwas Kreatives auf die Beine stellen kann. Die Kolumbianerin schlüpft gern in andere Identitäten und kann auf Knopfdruck weinen. Resilenz? „Puh, man sollte sich auf jeden Fall nicht zu sehr in seine Krisen hineinsteigern. Ablenkung hilft immer: Tanzen, Theater, nette Menschen.“

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Christine Wünsch ist Berlinerin und spielte seit ihrer Jugend schon in mehreren Theaterproduktionen. Theater ist sozusagen neben der Musik ihre Leidenschaft, denn Christine liebt es, Teil eines großen Gesamtkunstwerks zu sein.                      Resilenz? „Es ist doch interessant, wie unterschiedlich widerstandsfähig Menschen, je nach Erfahrung und individueller Verfassung sein können.“

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Claudia Pomares hat 2011 ihr Spanische Heimat verlassen und lebt seitdem in Berlin. Sie versetzt sich gern in anderer Menschen Emotionen, was ihr beim Theaterspielen zugutekommt. Andere Rollen und das Zusammenspielen mit verschiedenen Menschen begeistern sie. Resilenz? „Es kann nie schaden, sich mit seinen Problemen auseinanderzusetzen – oder? Egal, ob man sich am Ende Hilfe holt oder sie allein lösen kann.“

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Habibullah Bigzada ist 2015 aus Afghanistan nach Berlin gekommen und möchte gern das Theaterspielen lernen, weil er mit anderen Menschen denken, lachen und sich austauschen möchte. Resilenz? „Mir helfen traurige Musik und Gespräche mit Freunden, um über Probleme hinwegzukommen.“

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Sarah König ist in Berlin geboren und findet, dass das Theaterspielen eine kreative und unkonventionelle Möglichkeit ist, Menschen zu begegnen und mit ihnen zu kommunizieren. 

Resilenz? „Da gibt es so viele Facetten! Fast jede Situation bedarf einer individuellen Strategie. Dennoch kann Ablenkung aus meiner Perspektive kleine Wunder bewirken.“

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